PROKURO Entwicklungsprojekt dMRT Häufige Fragen

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Strahlungslose dentale Diagnostik und digitale Abformung

In einer engen Kooperation mit der Zahnärztlichen Prothetik und dem Lehrstuhl für Experimentelle Physik 5 der Universität wird an einer Weiterentwicklung der Kernspin-Tomographie speziell für die Zahnmedizin gearbeitet.
Langfristiges Ziel der Entwicklung ist der Ersatz von dentalem Röntgen als Routinediagnostik durch eine dentale MRT, die ohne jegliche Strahlenbelastung für den Patienten auskommt.
Der Einsatz der dMRT in der Kieferorthopädie an zahlreichen Probanden demonstrierte eindrucksvoll das Potential dieser Methode in der Diagnostik verlagerter Zähne und Zahnfehlbildungen (siehe Abbildung)



Strahlungslose Diagnostik


Die "dMRT" kann sowohl für die Kariesdiagnostik zum Einsatz kommen, als auch für chirurgische Planung vor Implanatationen, sowie für die kieferorthopädische Diagnostik. Damit wäre eine engmaschigere Untersuchung - und damit bessere Prävention - möglich, ohne die Risiken der Röntgenstrahlung.
Insbesondere bei der Lagebestimmung von verlagerten Zähnen und in der Diagnostik von Zahnfehlbildungen sind mit konventionellem Röntgen oft mehrfache Aufnahmen aus verschiedenen Richtungen nötig. Mit einer dMRT Aufnahme erhält man die volle dreidimensionale Information ohne jegliche Belastung für den Patienten.

Im Bild oben zeigt die dMRT-Rekonstruktion das Ausmass der distalen Karies am oberen rechten Schneidezahn deutlich, während das klinische Photo nur einen ungefähren Anhaltspunkt liefert.



Digitale Abformung


Weiterhin sollen die Möglichkeiten der digitalen direkten 3D-Vermessung von Zähnen genutzt werden, um ohne die klassische Abformung Zahnersatz herstellen zu können:
Da die existierenden Möglichkeiten der direkten Vermessung im Patientenmund nicht ausreichend genau sind, ist für moderne CAD/CAM-Fertigung von Zahnersatz nach wie vor die aufwendige und fehlerträchtige Herstellung eines Gipsmodells erforderlich.
Durch die dentale MRT mit ausreichend hoher Ortsauflösung kann der Zwischenschritt über das Gipsmodell komplett entfallen, womit sowohl eine Kosteneinsparung m?ch wird als auch der Patientenkomfort erheblich gesteigert wird.

Mit Hilfe der speziell entwickelten Intra-Oral-Spule wurden bereits mehrgliedrige Restaurationen hergestellt, die den klinischen Anforderungen an die Passgenauigkeit voll entsprechen und am Patienten fest eingesetzt werden konnten.



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Externe Links zum Thema

dental Imaging am Lehrstuhl EP 5

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